Rezensionen
»Das fängt ja schon gut an«, waren meine Gedanken, als ich die ersten Seiten umblätterte und die ersten Zeilen las: »Der folgende Text ist sozusagen eine Art Schutzraum, ein Refugium für die letzten noch in Freiheit lebenden Esszette […] Rettet das ß!« Ich musste sofort grinsen, denn das sind Worte - ganz in meinem Sinne, verfluche ich doch die Neue Deutsche Rechtschreibung (von mir auch NDS genannt), seitdem diese ihr fürchterliches Unwesen treibt - mit unübersehbaren Auswirkungen! <weiterlesen>
Moses Wieczorek ist ein echtes Ruhrpott-Original. Aufgewachsen in einem Essener Stadtteil, erkannte der Mann in den Achtzigern die Zeichen der Zeit und widmete sich der besonders in der Industriezone Rhein/Ruhr geliebten harten Musik. Bands wie AC/DC und KISS waren es, die ihn lockten, bevor er dann bei Veranstaltungen wie dem Monsters Of Rock schon zum Edelfan geschlagen wurde, der jedoch stets sein Dasein als Fan mit ein wenig Ironie betrachtet hat – zumindest nachdem er selber als Musiker diverser Bands erkannt hat, wie die Mühlen des Business mahlen. Heuer verdingt sich Wieczorek als Comedian und neuerdings auch als Schriftsteller. <weiterlesen>
Hach, ist das schön, endlich ein Stand-Up-Comedian, der sich das Thema Heavy Metal zur Brust nimmt! Seltsam, dass es in all den Jahren vergleichsweise wenig humoristische Ausflüge in dieses Gefilde gegeben hat, worüber vor allem die Betroffenen selbst, sprich Metal-Fans, herzlich lachen können. Was wohl den bedeutenden Unterschied ausmacht: Der Autor Moses W. (Wieczorek) ist selbst eingefleischte Hardrock/Metal-Fan, und das seit seinem 12. Lebensjahr. Also keine lederbejackten Klischee-Dumpfbacken mit IQ eines Ziegelsteins, schlafwandelnde Gothic Girls oder Satansjünger/Tierquäler, oder was in populären Medien sonst unter dem Titel „Heavy Metal Fan“ läuft, sondern das wahre Leben. Nämlich sein eigenes. <weiterlesen>
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